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Die Bettwanze:

Die Bettwanze (Cimex lectularius), auch Hauswanze, stammt aus der Familie der Plattwanzen (Cimicidae).

Bettwanze

Aussehen:

Erwachsenen Tiere sind rotbraun, flügellos und sechsbeinig. Die hungrigen Parasiten sind etwa so dünn wie ein Blatt Papier. Sie erreichen eine Körperlänge von 4 bis 6 mm. Nach einer Blutmahlzeit können sie eine Länge von bis zu 10 mm erreichen.

Bettwanze

Bettwanzen können eingeschränkt riechen und sind fast blind. Sie nimmt nur Gerüche wahr, welche sie zur Nahrungsfindung benötigt und kann zwischen hell und dunkel unterscheiden.. Der Tastsinn ist gut entwickelt und sie bewegen sich schnell (ca. 20 Meter in 1 Minute). Die nachtaktiven Tiere haben 5 Larvenstadien. Zwischen jeder Häutung muss die Larve mindestens einmal Blut aufgenommen haben.

Bettwanze

Auch vor der Eiablage benötigt ein Weibchen eine Blutmahlzeit. Nach der Befruchtung (ein Männchen kann mehrere Weibchen befruchten) beginnt das Weibchen innerhalb von 24 Stunden mit der Eiablage, durchschnittlich ca. 2 bis 8 Eier täglich. Die Eier sind länglich geformt und ca. 1-2,5 mm groß. Ein Weibchen kann in ihrem Leben 200 bis 500 Eier ablegen.

Bettwanze

Angelockt werden sie von Wärme und Kohlendioxid ihres bevorzugten Wirtes, dem Menschen.

Bettwanzen beißen überwiegend an Stellen, die nicht von Kleidung (Nachtwäsche) bedeckt sind, wie Arme, Beine und Füße, auch Hals, Schulter, Nacken und Gesicht. Der Biss ist schmerzfrei, da ein betäubendes Sekret beim Blutsaugen abgesondert wird. Er hinterlässt kleine rote Punkte (Quaddeln) mit Juckreiz, die gewöhnlich bereits am Tag darauf sichtbar sind.

Bettwanze

Allerdings können die Symptome auch erst einige Tage später auftreten. Ein weiteres Merkmal für die blutsaugenden Parasiten ist die sogenannte Wanzenstrasse. Hier sind mehrere Bisse in einer Reihe angeordnet, da die Wanzen selten beim ersten Biss ein Blutgefäß erwischen und somit öfter zubeißen.


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